In diesem ersten Teil handeln wir den ersten Punkt unserer Packliste / Checkliste für den Familienurlaub im Wohnmobil / Kastenwagen ab. Unter dem verlinkten Artikel könnt Ihr unsere praktische Packliste als PDF herunter laden. In diesem Artikel findet ihr dagegen ausführlichere Informationen zu den in der Packliste gelistetem einzelnen Utensilien.

In Teil 1 zu den ersten drei Punkten Grundvorrat, Allgemeines und Praktisches sowie Kleidung / Schlafutensilien. In Teil 2 dann zu Technik, Freizeit, Hausapotheke und Küche. Die Verlinkung führt in der Regel zu den Produkten, die wir selber nutzen und mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Zudem geht es hier darum, wie und wo Ihr mit speziellen Produkten etwas Gewicht sparen könnt. Denn gerade bei 3,5t zulässigem Gesamtgewicht kommt ihr schnell an die Grenze des rechtlich Zulässigen.

Lasst euch zudem folgendes von uns mit auf den Weg zum gepackten Kastenwagen / Wohnmobil geben: Wer Urlaub mit mehreren Personen macht, muss sich darüber klar sein, das nicht der komplette Hausstand mitgenommen werden kann. Das ist bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5t leider ein Trugschluss, einer dem viele Reisenden immer wieder erliegen. Die maximale Zuladung liegt bei etwa 500kg. Mehr dazu auch in diesem verlinkten Artikel.

Gegliedert ist das Ganze wie in der Packliste in folgende Punkte:

  1. Grundvorrat
  2. Allgemeines und Packtisches
  3. Kleidung / Schlafutensilien
  4. Technik
  5. Freizeit
  6. Hausapotheke
  7. Küche

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Grundvorrat:

Man sollte für ein paar Tage Lebensmittel und Getränke dabei haben. Eine Art Grundvorrat. Nicht zu viel, um die Zuladung des  Fahrzeuges nicht zu überschreiten, aber genügend, um die ersten Tage genießen zu können und keinen Supermarkt suchen zu müssen. Am besten Lebensmittel, die man schnell zu einem leckeren Essen verarbeiten kann und die nicht viel wiegen. Konserven sollte man nicht unbedingt im Dutzend einpacken, zu schwer. An Grundsätzliches denken, bspw. Salz und Gewürze! Wer es sich einfach machen will, kann sich die Urlaubsbestellung direkt online bei REWE zusammenstellen und liefern lassen. Im Übrigen eine tolle Sache, nutzen wir regelmäßig, nicht nur für die Urlaubsvorbereitung.

Wir packen in der Regel für den Urlaub bzw. die ersten Tage folgendes ein:

  • Nudeln, Brot (häufig Sauerteig, hält sich länger), Reis, Soßen, Kaffee,…! Haltet euch ruhig zurück, in anderen Ländern finden sich durchaus tolle Lebensmittel. Ich denke da an Käse, Feigenmarmelade, Schinken, … Wir haben schon so manches Mal einige Lebensmittel den ganzen Urlaub durch die Gegend kutschiert, weil wir im Urlaub die landestypischen Lebensmittel bevorzugt haben.
  • Knabbereien (Weingummi, Kräcker, …) für unterwegs und zwischendurch. Bei einem Trip in warme Gefilde sollte man Schokolade besser weg lassen, denn gerade im Sommer schmilzt diese gerne. Ist mit Kindern während der Fahrt zudem durchaus problematisch.
  • Gewürze (Salz / Pfeffer / Paprika / Curry / …) sowie Zucker. Bei Gewürzen am besten nicht das ganze Gewürzregal einpacken, sondern wirklich nur die Gewürze, die man auch daheim regelmäßig nutzt. Praktisch sind auch kleine kompakte Camping Gewürzstreuer. Die nehmen nicht viel Platz weg und sind zudem leicht. Kann man sich aber auch selber basteln, bspw. aus TicTac – Dosen.
  • Energydrinks: Wir haben immer ein paar dabei. Nicht falsch verstehen, Energydrinks ersetzen keinen Schlaf, bringen einen aber schnell mal über ein kleines Tief am Steuer. Beispielsweise früh am Morgen oder kurz nach dem Mittagessen. Wer wirklich müde ist, hält an und nimmt bitte eine Mütze Schlaf. Die Betten habt ihr schließlich dabei. ;) Wir kaufen meistens Maya Mate. Schmeckt recht gut (ein wenig wie Eistee) und eben nicht nach toten Gummibärchen.

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  • Snacks für Zwischendurch: Gerade mit Kindern sollte man immer kleine Snacks für Zwischendurch dabei haben. Bei uns sind das bspw. Kräcker von Alnatura, Müsliriegel, Obstriegel und eben Quetschies.
  • Getränke: Packt Getränke nur für ein paar Tage ein. Beispielsweise ein Sixpack Wasser. Aus Gewichtsgründen bevorzugt Plastikflaschen. Dazu eine Flasche Wein, ein / zwei Dosen Bier. Für die Kinder eventuell auch noch Saft, bspw. Fruchttiger. Nehmt insbesondere nicht mehr an Getränken mit, wenn ihr ins europäische Ausland fahrt. In Deutschland gibt es das Einwegpfandsystem, in anderen Ländern nicht. Wenn Ihr also nicht das Leergut den ganzen Urlaub durch die Gegend fahren wollt, so kauft lieber hinter der Grenze ein.

Allgemeines und Packtisches, was man eben unterwegs dabei haben sollte:

Hierzu zählen alle Dinge, die eigentlich obligatorisch sein und euch administrativ einen entspannten Urlaub ermöglichen sollen. Wichtige Unterlagen sollte man zudem am besten im Vorfeld auch einmal digitalisieren und in die Cloud (iCloud / Dropbox / Google Drive / Microsoft One) laden. So hat man im Notfall noch Nachweise oder Zugriff auf diese Dokumente. Selbst wenn die Unterlagen physisch nicht mehr greifbar sind.

Was für uns unter diesen Punkt fällt:

  • Alle Dinge fürs Fahrzeug und die Fahrt selber: Fahrzeugpapiere, evtl. Versicherungsnachweis. Außerdem ADAC Karte oder die eines anderen Automobilclubs.
  • Alles, was direkt mir der Reiseplanung zu tun hat: Reiseführer und sonstige wichtige Unterlagen, wie Reservierungen / Buchungen (bspw. Fähre, Campingplatz) und ähnliches.
  • Alles damit ihr euch ausweisen könnt: Führerscheine (Auto, Segeln, …), Karte der Krankenkasse oder Auslandskrankenversicherung, Ausweise und Kinderausweise. Wir haben zudem immer auch noch jeweils eine Kopie der Geburtsurkunde unserer Kinder dabei.
  • Alles was ihr benötigt, um auf der Reise bezahlen zu können: Geldbörse, Bargeld, Kreditkarten (bspw. DKB um weltweit kostenlos Geld abzuheben), Schecks, etc.! Speichert euch zudem die wichtige Sperr Nummer 116 116 (für Deutschland) und / oder +49 30 4050 4050 (International), falls euch die Karten abhandenkommen.
  • Alles zum Navigieren, hierzu zählen wir Navigationsgerät mit neuster Karte (gibt auch direkt für Wohnmobile, wir haben selber aber auch nur ein klassisches TomTom, günstig aus den Warehousedeals) und auch eine analoge Straßenkarte, hierzu siehe auch hier.
  • Kleingeld (für Maut, Campingplätze, Parken, Waschmaschine). Sammeln wir ganzjährig (20, 50 Cent, 1 Euro) bei uns in der Küche, so ist bis zum Urlaub in der Regel genügend vorhanden.
  • Smartphones und die wichtigsten Apps (Stellplatzführer, …)

Für Kleiderschrank und Bett: Kleidung / Schlafutensilien

Gerade mit vier Personen kommt man im Kastenwagen / Wohnmobil schnell an das maximal zulässige Gesamtgewicht heran. Zumindest bei Fahrzeugen bis 3,5t. Daher sollte man sich insbesondere bei Kleidung und Schuhen zurückhalten und nicht übermäßig viele oder schwere Sachen einpacken. Das Zwiebel- oder Mehrlagen-Prinzip hat sich bei uns bewährt. Wir nehmen daher auch nahezu nie Jeans, schwere Jacken oder ähnliches mit.

Wir betrachten den Urlaub im Kastenwagen ein wenig wie erweitertes Backpacking und nutzen daher viel Funktionskleidung. Von dem billigen Zeug der Discounter sind wir allerdings weg, das Zeug taugt irgendwie nix. Markenprodukte haben sich dagegen bewährt und halten tatsächlich Jahre! Kinder wachsen nur dummerweise raus. Wählt man allerdings neutrale Farben, können Kinder die Klamotten durchaus auch Geschlechter übergreifend tragen.

  • Funktionsjacken (Wasser/Winddicht + herausnehmbares Innenfleece) decken innerhalb von Europa und von Frühjahr bis Spätherbst eigentlich alle Eventualitäten ab. Ich selber trage meine Jacken auch im Winter! Wie haben alle mehrere Funktionsjacken. Michaela nutzt aktuell am häufigsten eine The North Face Evolve II Triclimate und bei mir ist es die The North Face Zenith Triclimate. Wir haben beide auch noch welche von Schöffel, allerdings sind die North Face Jacken deutlich atmungsaktiver. Die Schöffel dagegen modischer. Bei den Kindern kaufen wir Jacken nach Bedarf und häufig über den Preis. Kinder wachsen da einfach zu schnell raus. Wie oben schon erwähnt, kaufen wir für unseren Großen die Jacken in neutralen Farben, so dass unsere Kleine die Jacke auch irgendwann noch tragen kann. Aktuell haben wir so bspw. eine The North Face Resolve Reflective plus separatem Fleece im Einsatz. Die Jacke ist absolut empfehlenswert.

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  • Funktionshosen (North Face, Vaude, …): Bei unseren ersten Reisen haben wir noch gedacht, ist doch völlig egal, viel Platz im Vergleich zum Backpacking und so reichlich (Jeans-)Hosen eingepackt. Zwischenzeitlich nehmen wir maximal eine Jeanshose mit, ansonsten hat jeder von uns einige Funktionshosen. Mit Zip Off und ohne Zip Off. Die Hosen sind schlichtweg praktisch: Super leicht, super kleines Packmaß und super bequem. Auch das Design ist zwischenzeitlich alltagstauglich: Michaela trägt die Hosen auch im Büro! Zudem kleben die Hosen auch nach einigen Stunden Autofahrt nicht an einem fest und fühlen sich nicht irgendwie verbraucht oder speckig an. Eine Funktionshose lässt sich problemlos einige Tage tragen, ohne zu müffeln und besitzt bis zu einem gewissen Grad einen Selbstreinigungseffekt. Letzteres ist insbesondere bei unseren Kindern sehr von Nutzen. Mit über 190cm nutze ich gerne die Hosen von Vaude, da diese etwas länger geschnitten sind. Meistens das Modell Farley, eine gute Alternative für große Personen ist aber auch die North Face Stright Paramount in Long. Bei Jack Wolfskin habe ich dagegen schnell Hochwasser. Michaela ist dagegen ein Fan von North Face (Exploration Convertible und Horizon Convertible) Hosen. Unser Sohn hat dagegen aktuell mehrere North Face Convertible Hike Hosen und die haben  sich echt bewährt: Halten auch herumtollen auf nasser Wiese oder ähnliches aus. Sehen dann kurzzeitig schlimm aus und auf einmal wieder fast wie frisch gewaschen. Sind zudem sehr strapazierfähig und können beim Camping auch schon mal eine Woche am Stück getragen werden. Manchmal glaube ich, da sind Heinzelmännchen im Material verwebt…

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  • T-Shirts, Polos, Tops, Sweetshirts je nach Reiseziel und das variiert eigentlich bei jeder Reise etwas. Man sollte allerdings beim Packen bedenken, dass es über Tag bspw. in den Bergen durchaus sehr warm sein kann und es sich zum Abend / Nacht hin deutlich abkühlt. Wir behalten daher auch bei Reisen in warme Gefilde das Zwiebelprinzip immer im Hinterkopf!
  • Unterwäsche nehmen wir bei einer 14 Tage Roadtrip im Grunde für jeden Tag zum Wechseln mit. Ansonsten handhaben wir das nach folgender Formel: Fahren wir länger, so etwa für die Hälfte der Reisezeit + 1x (3Wo. = 11x / 4Wo. = 15x). Das hat sich bewährt und wir müssen quasi nur einmal waschen. Geht recht gut per Handwäsche und Waschmittel aus der Tube. Wir nutzen nur selten Waschmaschinen auf Campingplätzen.
  • Socken: handhaben wir wie bei der Unterwäsche. Je nach Reiseziel Sneakersocken oder eben was sich ansonsten im Schrank findet.

Packt euch zudem einen Wäschebeutel oder ähnliches für die Dreckwäsche ein. Wir nutzen dafür in der Regel einfach eine große blaue Frakta Tasche von IKEA. Da lässt sich so einiges reinstopfen!

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  • Ein wirklich super Accessoire sind Halstücher. Unsere ganze Familie hat inzwischen mehrere davon. Die Dinger sind klein, handlich, passen in jede Hosentasche und sind unglaublich vielseitig. Wir verwenden am liebsten die Halstücher bzw. Multifunktionstücher von Buff oder Had. Gibt es auch in Kindergrößen und auch für Kleinkinder. Unsere kleine Maus liebt ihre Tücher. Gegen Herbst (September / Oktober) gibt es die Tücher in Kindergröße häufig bei auch im Tchibo Store, für wirklich günstige 6,99 Euro und diese gefütterten Multifunktionstücher können im Winter problemlos einen Schal ersetzen.
  • Sonnenbrillen und Sonnenhut sind ebenfalls zwei wichtige Utensilien, die Ihr nicht vergessen solltet. Gerade für die Kinder ist Sonnenschutz sehr wichtig. Für unsere Kinder kaufen wir jeweils eine günstige und passende Brille im Drogeriemarkt (DM / Rossmann). Bevorzugt eine biegsame Brille, die hält einiges aus! Bei meiner Brille bin ich dagegen ganz Leidenschaftslos, bei mir kommt nichts anderes als eine Oakley Square Wire polarized auf die Nase. Michaela ist dagegen was modischer unterwegs. Als Sonnenhut eignet sich ein günstiger Strohhut oder ein entsprechendes Trekking Modell. Ich bin sowieso ein Hutfan und wähle aus meinen reichhaltigen Fundus (Seeberger / Laulhere / Failsworth).
  • Normalerweise haben wir für jeden von uns zwei Paar Schuhe dabei. Das hat sich als sinnvoll herausgestellt. So kann man zwischendurch auch mal wechseln. Ich habe auf Reisen (und auch so in der Freizeit) gerne Segelschuhe an den Füßen, Michaela Sneaker. Bei unseren Kindern immer das, was eben gerade je nach Jahreszeit aktuell ist. Ganz praktisch sind zudem Laufschuhe. Mit denen kann man ganz gut auf Stadtsafari gehen. Wir haben zum Bsp. die wirklich bequemen Puma Carson Mesh sowie Puma Sequence im Einsatz und beide Paare wiegen gerade einmal 250 Gramm!!! Spart also zudem noch Gewicht. Außerdem sollte man neben dem normalen Schuhwerk noch Flipflops oder Schlappen dabei haben. Diese sind auch für Waschräume sehr gut nutzbar. Ich habe geniale Exemplare von Hari Mari, allerdings kann man die in Deutschland meines Wissens nach nicht bekommen. Hari Mari versendet über den eigenen Shop allerdings auch international. Sehr bequem, wasserfest und auch für längere Strecken durchaus geeignet. Hatte nie bessere. Außerdem finde ich die Philosophie des Herstellers gut. Bewährt hat sich zudem festes Schuhwerk für Erkundungen / Wanderungen (bspw. Treckingschuhe, auch für Kinder ab 30 Euro) und zwar für die ganze Familie. Meine sind aktuell von Jack Wolfskin, Modell Storm Texapore und ich bin sehr zufrieden mit dem Schuh. Festes Schuhwerk ist ein Punkt, über den Ihr wirklich nachdenken solltet, wenn Ihr es nicht schon besitzt. Wir haben beim letzten Urlaub in den Pyrenäen tatsächlich Frauen mit Stöckelschühchen beim hoch kraxeln der Katharerfestungen gesehen. Absolut unbegreiflich, denn so wird man Kunde beim Orthopäden!

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  • Je nach Jahreszeit und Ziel packen wir für die Kinder noch Gummistiefel und Matschsachen ein. Die Sachen kommen ganz leidenschaftslos vom Discounter (Aldi, Lidl, Tchibo, …) und sind in der Regel völlig ausreichend.

Schlafutensilien:

Ein schwieriges Thema, denn hier scheiden sich viele Geister und ich habe schon so manche leidenschaftliche Diskussion zu dem Thema erlebt und gelesen. Die einen wollen am liebsten Ihre angestammte Bettwäsche, die anderen nutzen leichte Schlafsäcke. Wir selber gehören zur Fraktion der Schlafsacknutzer. Schlafsäcke sparen gegenüber normaler Bettwäsche zudem einiges an Gewicht! Das ist bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5t bei vielen Kastenwagen / Wohnmobilen ein ganz klares Argument für den Schlafsack. Gerade bei vier Personen lassen sich so einige Kilogramm einsparen. In Frühjahr und Herbst empfinden wir es mit Schlafsack zudem als deutlich angenehmer.

  • Michaela und ich nutzen beide einen Low Cost Schlafsack vom Discounter. Erworben bei Aldi, allerdings wahrscheinlich baugleich mit diesen Modellen von High Peak. Für den Gebrauch im Wohnmobil völlig ausreichend. Wer keine Mumienschlafsäcke mag, sollte sich einmal diese Deckenschlafsäcke oder Mikrofaserschlafsäcke näher anschauen. Für unseren Sohn haben wir einen Schlafsack erworben, der einige Jahre mitwächst. Aktuell haben wir dieses Modell vom Jack Wolfskin in Benutzung. Unser Sohn ist mit dem Schlafsack total glücklich. Achtet beim Kauf eines mitwachsenden Schlafsacks auf die Maße. Bei Jack Wolfskin sind es 150 cm auf 190 cm. Bei vielen anderen Herstellen ist das Maß deutlich geringer! Die Mehrkosten für das Markenprodukt rechnen sich also. Unsere Tochter nutzt aktuell noch die gängigen Kleinkindschlafsäcke.
  • Beim Kopfkissen nutzen wir einfach das klassische Kissen aus dem heimischen Bett. Wer will, kann aber auch hier noch optimieren, bspw. mit so einem leichten und funktionellen Reisekissen (Therm-a-Rest / Cocoon Air Core Pillow). Wir wollen uns aber schön ins Kissen einwühlen können. Das geht mit den Reisekissen schwerlich.
  • Als Spannbetttücher verwendet ebenfalls einfach, was ihr im heimischen Schrank findet. Habt ihr die notwendigen Breiten nicht, so könnt ihr diese sehr günstig bei Amazon (Amazon Basics) bekommen. Wir sind da nicht wählerisch und nehmen in der Regel, was gerade am günstigsten ist. So haben wir gerade blaue und rote Spannbetttücher. Aktuell gibt es bspw. hellbraun in 140×200 für 5,78 Euro.

Seid ihr mit einem Kastenwagen mit GFK – Hochdach unterwegs, so sind ggf. teure 220er / 240er Längen notwendig. Wir haben da schon ein paar Mal getrickst: 200er am Saum einschneiden und mit einem Bindfaden am Lattenrost befestigen. Funktioniert sehr gut. Sauberer noch, wenn man es kurz abnäht. Das hintere Stück Liegefläche ist in der Regel sowieso nur toter Raum in der Fahrzeugnase und braucht eigentlich kein Spannbetttuch. Somit kann man sich die Mehrkosten sparen. pa032044-2

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